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Mehr Gäste in Greifswald

Tourismusstatistik 2019 – positiver Rückblick und verhaltener Ausblick

2019 kamen erneut mehr Gäste in die Universitäts- und Hansestadt. So gab es bei den Ankünften in Greifswald ein Plus von 2,2%; insgesamt reisten rund 106.200 Gäste zwischen Januar und Dezember an. Nach offiziellen Angaben des Statistischen Landesamtes verbuchte Greifswald 2019 rund 286.400 Übernachtungen, das entspricht fast dem hohen Vorjahresniveau (minus 1,1 %). Im Jahresdurchschnitt blieben die Urlauber 2,7 Tage. „Das ist die längste Verweildauer im Vergleich der Städte in MV und für uns ein Zeichen, dass unsere Stadt viel zu bieten hat.“, sagt Maik Wittenbecher, Geschäftsführer der Greifswald Marketing GmbH. „Insgesamt sind wir nach dem Rekordjahr 2018 sehr zufrieden, denn wir haben das hohe Niveau gehalten und in Teilen sogar weiter zugelegt.“

Auch die Greifswalder Hoteliers bestätigen die Konstanz der Auslastungen. „Nach dem rekordverdächtigen Sommer 2018 haben wir für die Saison 2019 einen Rückgang erwartet. Das war aber nicht der Fall. Wir konnten an den Erfolg in 2018 anknüpfen.“, berichtet Richard F. Paymans, Geschäftsführer des Mercure Hotels Greifswald.

Auf dem Campingplatz an der Dänischen Wiek konnten die Übernachtungszahlen sogar noch gesteigert werden. „Mit weit über 20.000 Übernachtungen haben wir unser bestes Ergebnis seit der Eröffnung 2014 erzielen können.“, so Carsten Becker, Betreiber des Campingplatzes.

„Um das Wachstum zu verstetigen, ist die Schaffung neuer Übernachtungsmöglichkeiten die wichtigste Voraussetzung. Kommen diese nicht, werden die Wachstumsraten der vergangenen Jahre nicht mehr zu erreichen sein und das Tagungsgeschäft wird weiter in großen Teilen an Greifswald vorbeigehen.“, prognostiziert Wittenbecher. Große Hoffnung setze man in den geplanten Hotelneubau in Greifswald.

Mit Zurückhaltung und Ungewissheit blicken die Greifswalder Tourismusakteure auf die Folgen der Corona-Krise. „Die Auswirkungen sind für uns bereits negativ spürbar. Erste Stornierungen von Führungen und Reiseleitungen sind bei uns eingegangen. Törns mit Museumsschiffen sind ebenfalls betroffen. Ob die Stornierungswelle die Hotels im Norden mit Verspätung erreicht, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Touristiker sind Berufsoptimisten, aber auch Realisten.“, so Wittenbecher. Wirtschaftliche Folgen sind aktuell noch nicht abschätzbar, werden aber unvermeidbar sein.

*In der amtlichen Statistik nicht erfasst werden u.a. Tagesgäste von den Inseln Usedom und Rügen, Ankünfte der Flusskreuzfahrten in Wieck und Besuche von Freunden und Bekannten.

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