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Mohnblumen & Backsteinkirchen
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Nikolaus, Marie & Jacob

Die drei Kirchen der Greifswalder Altstadt

Die drei Kirchen der Historischen Altstadt werden von den Greifswaldern liebevoll als „Langer Nikolaus“, „Dicke Marie“ und „Kleiner Jacob“ bezeichnet. Als Repräsentanten der mittelalterlichen Backsteingotik gehören sie zur Europäischen Route der Backsteingotik.

Dom St. Nikolai

Der Dom St. Nikolai, benannt nach dem Schutzpatron der Seefahrer und Kaufleute, gilt als Wahrzeichen der Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Sein 100 m hoher Kirchturm ist weit über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar und verleiht der Kirche ihren Spitznamen „Langer Nikolaus“. Als Taufkirche des berühmten Malers Caspar David Friedrich, als Ort der Universitätsgründung 1456 und als bedeutendes Beispiel der Backsteingotik zieht die Nikolaikirche jährlich tausende Besucher in ihren Bann. Als absoluter Geheimtipp gilt ein Besuch der Dombibliothek mit einem jahrhundertealten Bücherbestand der Franziskaner- und Dominikanermönche. Der Zutritt ist nur an ausgewählten Terminen möglich.

Turmaufstieg
Mittwoch 11:00 Uhr

St. Marien

Die Marienkirche, im Volksmund auch „Dicke Marie“ genannt, ist mit ihrem imposanten Ostgiebel und dem gewaltigen Kirchendach eine der größten Hallenkirchen Norddeutschlands. Sie beherbergt eine Vielzahl wertvoller Inventarstücke wie der von dem Schinkel-Schüler Giese entworfene Altar oder die von dem Rostocker Kunsttischler Joachim Mekelenburg gefertigte Kanzel. Zu den weiteren Besonderheiten der Marienkirche zählt die im Jahre 1866 erbaute romantische Orgel von Friedrich Albert Mehmel. Mit ihren 37 Registern und ca. 2000 Pfeifen ist sie eine der größten erhaltenen Mehmel-Orgeln Deutschlands. Ihren harmonischen Klang kann man im Rahmen der Gottesdienste oder des Greifswalder Orgelsommers erleben.

Turmaufstieg
Dienstag        16:00 Uhr
Donnerstag   11:00 Uhr

St. Jacobi

Die dreischiffige Hallenkirche St. Jacobi ist die kleinste der drei Altstadtkirchen und trägt den Kosenamen „Kleiner Jacob“. Zu den Besonderheiten der Jacobikirche zählen der mittelalterliche Taufstein, die Fenstermalereien des Altarraumes sowie die zahlreichen Grabplatten, die früher den Kirchenboden und heute die Nord- und Südwände schmücken.

Turmaufstieg
auf Anfrage

Headerfoto: © Marc Waschkau

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