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Plasmaforschung im INP
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Forschung & Wissenschaft

Wissenschaft in Greifswald erleben

Ernst-Moritz-Arndt-Universität

Greifswald wird oft als Universität mit einer Stadt drum herum beschrieben. Die traditionsbewusste und moderne Universität prägt die Stadt, das Leben und die Bewohner Greifswalds.

Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität wurde 1456 als Academia Gryphica auf Initiative des Greifswalder Bürgermeisters Heinrich Rubenow gegründet. Sie ist die zweitälteste Universität im Ostseeraum. Dem Gründer zu Ehren erhielt der Rubenowplatz vor dem Hauptgebäude der Universität in der Domstraße seinen Namen. Zum 400-jährigen Jubiläum der Universität 1856 wurde hier das Rubenowdenkmal enthüllt, das an den Gründer erinnert. In den historischen Universitätsgebäuden in der Altstadt ist noch heute der ehrwürdige Geist der traditionsreichen Alma Mater zu spüren. Viele sind aufwendig saniert und restauriert worden, wie z. B. das Universitätshauptgebäude, das Auditorium maximum oder der Karzer. Universitätsführungen finden von Mai bis Oktober täglich um 15.00 Uhr statt.

Sternwarte

Bis zum Ende des 2. Weltkriegs wurde die 1891 erbaute Sternwarte für die Forschung und Lehre genutzt. Seit 1992 ist die Greifswalder Sternwarte im Besitz eines Vereins, der sich um die Pflege und Instandhaltung kümmert und in regelmäßigen Abständen Sternwartenführungen und Himmelsbeobachtungen organisiert.

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik

Die Zukunft im Blick hat, wer aus Richtung Südosten nach Greifswald kommt. Die moderne wellenförmige Konstruktion ist zum Markenzeichen des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) geworden. Im Mittelpunkt der Arbeit des IPP steht die Grundlagenforschung zur Errichtung von Fusionskraftwerken. Mit der Erzeugung des ersten Helium-Plasmas ging die Anlage 2015 in Betrieb. Besucher können das IPP im Rahmen einer vorangemeldeten Gruppenführung besichtigen. Auch spezielle Kinderführungen sind möglich.

Friedrich-Loeffler-Institut

Zu den wohl geschichtsträchtigsten Forschungsinstituten in Greifswald gehört das Friedrich-Loeffler-Institut auf der 12 Kilometer westlich von Greifswald gelegenen Insel Riems. Auf dem zwanzig Hektar großen, idyllischen Eiland im Greifswalder Bodden befindet sich eines der modernsten Tierforschungsinstitute der Welt.

Das Friedrich-Loeffler-Museum beherbergt eine Ausstellung zur Geschichte der Virologie und des 1910 von Friedrich Loeffler gegründeten Instituts. Besichtigungen sind nach Voranmeldung möglich. Auch das nahegelegene Veterinärhistorische Regionalmuseum informiert in einer Ausstellung über die Geschichte der Veterinärmedizin und das Leben auf der lange Zeit isolierten Insel Riems.

Headerfoto: © INP, Greifswald

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